Institut für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung

Aktuelle Projekte

  • Begleitendes Monitoring der Primärversorgung in Hausarztpraxen während der COVID-19 Pandemie (COVI-Prim)

In diesem länderübergreifenden Kooperationsprojekt werden die Herausforderungen, denen Hausärztinnen und Hausärzte während dieser Pandemie begegnen und wie damit umgegangen wird, erfasst und analysiert. Dies geschieht einerseits in einer Basiserhebung und andererseits in wöchentlichen Kurzberichten in Form von online-Befragungen. So kann auch der dynamische Verlauf der Situation berücksichtigt werden.

So Sie als Hausärztin/Hausarzt ebenso Interesse an der Beantwortung unserer Fragen haben, bitten wir um eine kurze Mail an: iamev@medunigraz.at, damit wir Ihnen den Link zur Befragung zusenden können.

Das Projekt wird in Kooperation mit dem Institut für Informatik, Statistik und Dokumentation der Medizinischen Universität Graz, dem Institut für Allgemein-, Familien und Präventivmedizin der Paracelsus Medizinischen Universität Salzburg und mit dem Institut für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität Frankfurt am Main in mittlerweile 4 europäischen Ländern und in Australien (Bond University, Gold Coast, Queensland) durchgeführt.

Die Projektfinanzierung erfolgt aus Bordmitteln der beteiligten wissenschaftlichen Institutionen. 

Projektlaufzeit: März 2020 bis voraussichtlich Juni 2020

  • Sondenlose Herzschrittmacher zur Stimulation der rechten Herzkammer – Systematischer Review   (0020)

Dieses Projekt wird im Rahmen der Bewertung medizinischer Einzelleistungen (MEL) im Hinblick auf deren Aufnahme in den Leistungskatalog des Bundesministeriums für Gesundheit durchgeführt. Primäres Ziel ist die Evaluation der Wirksamkeit und Sicherheit von sondenlosen Herzschrittmachern zur Stimulation der rechten Herzkammer auf Basis aktueller Studien.

Das Projekt wird im Auftrag des Ludwig Boltzmann Instituts für Health Technology Assessment (LBI-HTA) durchgeführt und stellt ein Update des Decision Support Dokuments Nr 97/2017 des LBI-HTA dar.

Projektlaufzeit: Jänner 2020 bis März 2020

  • Maßnahmen zur Attraktivierung der Allgemeinmedizin
    Allgemeinmedizin - die erste Wahl  
    (0360)

Basierend auf bisherigen Forschungs– und Projektergebnissen wurde ein dringender Bedarf nach Attraktivierung der Allgemeinmedizin festgestellt. Das Projekt „Allgemeinmedizin - die erste Wahl“ wird vom Gesundheitsfond Steiermark finanziell gefördert, mit dem Ziel, den Beruf der Hausärztin/des Hausarztes für JungmedizinerInnen attraktiv zu machen und dadurch dem drohenden HausärztInnenmangel entgegen zu wirken. Das IAMEV übernimmt die Projektkonzeption und Koordination der prä- und postpromotionellen Maßnahmen. Studierende sollen von Anfang an für dieses Fach begeistert und durch das Studium begleitet werden. Es sollen praktische Erfahrungen in Lehrordinationen ermöglicht und über Angebote der STAFAM und JAMÖ Vernetzungen mit dem niedergelassenen Bereich gefördert werden. Interessierte Studierenden haben die Möglichkeit ein prä- wie auch postpromotionelles Mentoring in Anspruch zu nehmen und bei ihrer Karriereplanung unterstützt zu werden.

Das Projekt stellt mit seinen Angeboten einen ersten Schritt in Richtung Attraktivierung der Allgemeinmedizin dar, dem noch weitere folgen müssen, um eine gute primärärztlichen Versorgung - besonders auch im ländlichen Bereich - in Zukunft sicher stellen zu können.

Das Projekt wird im Auftrag des Gesundheitsfonds Steiermark durchgeführt.

Projektlaufzeit: November 2019 bis Oktober 2020

  • Wissen der Bevölkerung über palliativmedizinische Betreuung in der Steiermark (0020)

Primäres Ziel dieses Projekts ist es, einen repräsentativen Anteil der steirischen Bevölkerung zu befragen, welchen Bekanntheitsgrad die Palliativmedizin über 15 Jahre nach Einführung der ersten Einrichtung aufweist und wie die Einstellung der steirischen Bevölkerung zur Notwendigkeit einer palliativen Betreuung ist. In Österreich sind uns hierzu noch keine Erhebungen, die in der Bevölkerung durchgeführt wurden, bekannt. Weiterführend ist auch ein Vergleich der Daten der Länder Ungarn, Slowenien und Kroatien, in denen dieser Fragebogen auch erhoben wird, geplant.

Dieses Projekt wird dankenswerter Weise vom Verein für Krebskranke an der Medizinischen Universitätsklinik Graz im Ausmaß von € 3.000,00 unterstützt.

Projektlaufzeit: August 2019 bis Juli 2020

  • niere.schützen 2.0   (0020)

2016 wurde in der Steiermark das nephrologische Awarenessprogramm „niere.schützen“ eingeführt. Ziel des Programms ist es, bei RisikopatientInnen eine chronische Nierenerkrankung frühzeitig zu erkennen und diagnostische und progressionsverzögernde Maßnahmen zu ergreifen. Die Implementierung von „niere.schützen“ sollte primär in den hausärztlichen Praxen erfolgen, wozu wir in einem vorherigen Projekt motivierende und hemmende Faktoren evaluiert hatten.

Im Rahmen vom Projekt „niere.schützen 2.0“ soll nun eine Attraktivitätssteigerung dieses Awarenessprogramms erreicht werden. Des Weiteren ist es Ziel, die ProgrammteilnehmerInnen deskriptiv hinsichtlich Demographie und Verlaufskontrolle verschiedener Prozessparameter zu beschreiben.

Das Projekt „niere.schützen 2.0“ wird in Kooperation mit der Klinischen Abteilung für Nephrologie (Medizinische Universität Graz) und mit dem Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Dokumentation (Medizinische Universität Graz) im Auftrag des Gesundheitsfonds Steiermark durchgeführt.

Projektlaufzeit: Juli 2019 bis Dezember 2020

  • Externe Evaluation des Gesundheitsförderungsprojekts „fibbb! – Familien Interdisziplinär Begleiten, Betreuen, Beraten“ (0300)

Das vom FGÖ (Fonds Gesundes Österreich), dem Land Burgenland, der Burgenländischen Gebietskrankenkasse sowie den Gemeinden Minihof-Liebau, Neuhaus am Klausenbach, Mühlgraben und St. Martin an der Raab geförderte Projekt fibbb! hat zum Ziel, das gesunde Aufwachsen von Kindern zwischen 0 und 11 Jahren im Südburgenland zu fördern. Hierzu finden Aktivitäten zur Beratung und Begleitung von (werdenden) Eltern sowie PädagogInnen in Kinderbetreuungseinrichtungen unter Einbindung der Gemeinden statt. Zudem wird besonderes Augenmerk auf die Vernetzung von KooperationspartnerInnen der Region, die am gesunden Aufwachsen der Kinder beteiligt sind, gelegt.

Das Projektteam des IAMEV führt die externe Evaluation des fibbb!-Projekts anhand des Ergebnismodells der „Gesundheitsförderung Schweiz“ durch. Hierzu wurde ein Kategoriensystem zur systematischen Erfassung und Darstellung der Ergebnisse des Projekts erarbeitet. Mittels unterschiedlicher Methoden und Instrumente (Fragebögen, Fokusgruppen etc.) werden die Entwicklungen, Wirkungen und final die Erreichungsgrade der Ziele dargestellt. Zur Weiterentwicklung der Maßnahmen im Projekt erfolgt in regelmäßigen Abständen eine Berichterstattung zu den Zwischenergebnissen. Die finalen Ergebnisse werden im Endbericht 2021 dargestellt.

Das Projekt wird im Auftrag von GES - Verein Gesunde Entscheidung Süd durchgeführt.

Projektlaufzeit: Juli 2019 bis Juni 2021

  • Gemeinsam Gut Entscheiden - Eine Initiative zur Steigerung der Qualität und Effizienz in der Patientenversorgung in Österreich   (0330)

Nach Gründung der Choosing Wisely Initiative (CWI) 2009 in den USA mit dem Ziel der Reduktion von nicht notwendigen oder schädlichen medizinischen Serviceleistungen (www.choosingwisely.org) hat diese Initiative mittlerweile weltweite Verbreitung gefunden. Im Rahmen der CWI werden von verschiedenen medizinischen Fachgesellschaften sogenannte Top 5-Listen, d.h. Listen mit 5 therapeutischen Maßnahmen, Tests oder Serviceleistungen ihres Fachgebietes erstellt, die zu häufig angewendet werden (fehlender Nachweis von Wirksamkeit, Nebenwirkungen etc.) und die deshalb von Patientinnen/Patienten und Ärztinnen/Ärzten hinterfragt werden sollten, erstellt. Ziel der Initiative ist eine Steigerung der Effektivität im Gesundheitswesen und eine Verminderung von potenziellem Schaden für Patientinnen/Patienten. In einem geplanten Zusammenschluss österreichischer medizinischer Fachgesellschaften und Einrichtungen mit dem Schwerpunkt evidenzbasierte Medizin soll diese Qualitätsinitiative nun auch in Österreich unter dem Titel Gemeinsam Gut Entscheiden etabliert werden.
Ziele von Gemeinsam Gut Entscheiden sind:
• Steigerung der Qualität und Effizienz (Vermeidung von Über-, Unter- und Fehlversorgung) der medizinischen Versorgung von Patientinnen/Patienten durch rationalere Entscheidungsfindung
• Intensivierung und Systematisierung des Dialogs zwischen Patientinnen/Patienten und Ärztinnen/Ärzten zu verschiedenen medizinischen Serviceleistungen zur Stärkung einer partizipativen Entscheidungsfindung
• Einbindung multidisziplinärer, berufsgruppenübergreifender Expertinnen/Experten und Patientinnen/Patienten in die Erstellung der Empfehlungslisten (Top 5-Listen)
• Vermeidung regionaler Sonderwege durch Koordination durch österreichische Fachgesellschaften

In Kooperation mit der Donau-Universität Krems, Cochrane Österreich werden gemeinsam mit österreichischen Fachgesellschaften Top Listen für die jeweiligen Fachgebiete erstellt. Zusätzlich erfolgt die Erstellung von evidenzbasierten Informationen für Laien zu den jeweiligen Empfehlungen. Weiters erfolgen Maßnahmen, die Initiative in der Öffentlichkeit und bei Stakeholdern bekannt zu machen. Aktivitäten zur Verbreitung der Top Listen und der evidenzbasierten Laieninformationen erfolgen.

Das Projekt wird im Auftrag des Gesundheitsfonds Steiermark, des Gesundheitsfonds Niederösterreich, der GKK Steiermark und der GKK Niederösterreich durchgeführt.

Projektlaufzeit: Mai 2019 bis April 2021

Weitere Informationen auf der Homepage

  • Review der Versorgungskonzepte für Gesundheitszentren (Primärversorgungseinheiten)   (0290)

Das Ziel dieses Projektes ist es, im Rahmen des Review-Verfahrens zu prüfen, ob die Inhalte des Versorgungskonzeptes entsprechend den rechtlichen Rahmenbedingungen zur Erstellung eines Versorgungskonzeptes laut §6 PrimVG erarbeitet wurden. Darüber hinaus wird begutachtet, ob die angeführten demographischen sowie epidemiologischen Kennzahlen plausibel sind und die charakteristischen Kernelemente von PHC im Versorgungskonzept abgebildet werden. Die Konzeption der neuen Primärversorgungseinheit soll realistisch und innovativ sein und sich an den regionalen Rahmenbedingungen orientieren.

Das Projekt wird im Auftrag des Gesundheitsfonds Steiermark durchgeführt.

Projektlaufzeit: April 2019 bis Dezember 2021

  • Aktualisierung von Band C3 „Bluthochdruck“ des Qualitätsindikatorsystems für die ambulante Versorgung (QiSA)   (0020)

Ziel des deutschen Qualitätsindikatorsystems für die ambulante Versorgung (QiSA) ist es, die Qualität in Arztpraxen messbar zu machen. Dazu werden Qualitätsindikatoren zu wichtigen Versorgungsbereichen und häufigen Erkrankungen zur Verfügung gestellt, die es Ärzten ermöglichen, ihre medizinische Arbeit zu messen, zu bewerten und weiterzuentwickeln. Ziel dieses Projektes ist es, den im Jahr 2010 veröffentlichen Band C3 „Bluthochdruck“ an Hand aktueller internationaler Leitlinien und der Ergebnisse aus Praxistestungen zu aktualisieren.

Das Projekt wird im Auftrag des Deutschen Instituts für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen (AQUA) durchgeführt.

Projektlaufzeit: Jänner 2019 bis zur Veröffentlichung durch den Auftraggeber

  • Entwicklung von leitlinienbasierten Qualitätsindikatoren für die ambulante Versorgung in Österreich   (0080)

Ziel des Projekts ist es, österreichweit einheitliche und abgestimmte methodische Standards für die Erstellung von Qualitätsindikatoren auf Basis von Leitlinien oder Behandlungspfaden für den ambulanten Bereich zu entwickeln und diese beispielhaft anzuwenden. Zunächst wird systematisch nach bereits bestehenden Methoden zur Entwicklung von Qualitätsindikatoren im deutschsprachigen Raum gesucht. Diese werden qualitativ bewertet und hinsichtlich ihrer Eignung für die Anwendung im österreichischen ambulanten Setting überprüft. Nach Festlegung einer geeigneten Methode werden Qualitätsindikatoren für den ambulanten Bereich in Österreich auf Basis der vom IAMEV erstellten Behandlungspfade zu den Themenbereichen Übergewicht/Adipositas, COPD und unspezifischer Rückenschmerz entwickelt. Für die Indikation „Depression“ wird eine S3-Leitlinie für die Erstellung von Qualitätsindikatoren herangezogen.

Das Projekt wird im Auftrag des Hauptverbands der österreichischen Sozialversicherungsträger durchgeführt.

Projektlaufzeit: Jänner 2019 bis Juni 2020

  • Update des Cochrane Reviews zu gewichtsreduzierenden medikamentösen Behandlungsstrategien bei Patienten mit arteriellem Hypertonus

Das Cochrane Review mit dem Titel: " Long-term effects of weight-reducing drugs in people with hypertension" wurde erstmals in Issue 3, 2009 publiziert. Derzeit wird am dritten Update des Reviews gearbeitet.

  • Update des Cochrane Reviews zu gewichtsreduzierenden nichtmedikamentösen Behandlungsstrategien bei Patienten mit arteriellem Hypertonus

Das Cochrane Review mit dem Titel: " Long-term effects of weight-reducing diets in people with hypertension" wurde erstmals in Issue 1, 2010 publiziert. Derzeit wird am zweiten Update des Reviews gearbeitet.

  • Aktualisierung von IQWiG Gesundheitsinformationen   (0240)

Das Ziel des Projekts ist es, Evidenzgrundlagen für die Aktualisierungen der Gesundheitsinformationen (https://www.gesundheitsinformation.de/) zu den 10 Themenkomplexen Morbus Parkinson, Bluthochdruck, Rheumatoide Arthritis, Hernien, Blasenentzündung, Depression, Reizdarmsyndrom, Wechseljahre, Grauer Star (Katarakt) und Grippe zu erstellen.

Das Projekt wird im Auftrag des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Köln, Deutschland durchgeführt.

Projektlaufzeit: Dezember 2018 bis September 2020

  • Überprüfung existierender Behandlungsprotokolle zur strukturierten Versorgung von PatientInnen mit chronischen Erkrankungen in der Primärversorgung   (0292)

Die Weiterentwicklung multiprofessioneller und interdisziplinärer Zusammenarbeit in der Primärversorgung macht eine Etablierung von integrierten Versorgungspfaden mit strukturierter Aufteilung von Kompetenzen und Abstimmung von Abläufen für neue Versorgungsstrukturen notwendig. Als Vorbildprojekt für die Steiermark wurde ein bestehendes Modell aus Slowenien mit bereits in Verwendung stehenden Behandlungsprotokollen vom Gesundheitsfonds Steiermark ausgewählt. Das IAMEV führt eine wissenschaftliche Überprüfung hinsichtlich Evidenz und Vertrauenswürdigkeit der Inhalte durch, außerdem erfolgt die Beurteilung der Übertragbarkeit und Anwendbarkeit der slowenischen Behandlungsprotokolle in Österreich hinsichtlich berufsrechtlicher Voraussetzungen und struktureller Gegebenheiten.

Derzeit läuft die Pilotierung bereits geprüfter Protokolle in ausgewählten Primärversorgungseinheiten der Steiermark.

Das Projekt wird im Auftrag des Gesundheitsfonds Steiermark durchgeführt.

Projektlaufzeit: Juli 2018 bis September 2020

  • EvI - Evidenzbasierte Informationen zur Unterstützung von gesundheitskompetenten Entscheidungen   (0210)

Das Projekt EvI (Evidenzbasierte Informationen zur Unterstützung von gesundheitskompetenten Entscheidungen) hat zum Ziel, der steirischen Bevölkerung evidenzbasierte Gesundheitsinformationen über Hausarztpraxen und Gesundheitszentren zur Verfügung zu stellen, um ihnen eine informierte Gesundheitsentscheidung zu ermöglichen. Laut der am IAMEV durchgeführten MEDIB-Studie sind derzeit aufliegende Gesundheitsinformationen nicht hochwertig (→Bericht).

Im Rahmen von EvI erhalten Hausarztpraxen und Gesundheitszentren daher eine Sammlung von geprüften, evidenzbasierten Gesundheitsinformationen für den alltäglichen Einsatz. Dabei soll auf bereits zur Verfügung stehende, hochwertige Gesundheitsinformationen zurückgegriffen werden. Diese werden hinsichtlich der Qualität bewertet und dem Team der hausärztlichen Praxis in Form der EvI-Box und der EvI-Homepage zur Verfügung gestellt.

Alle Angehörige von Gesundheitsberufen in allgemeinmedizinischen Praxen und Gesundheitszentren in der Steiermark werden eingeladen an einer standardisierten Schulung zum Thema Gesundheitskompetenz teilzunehmen. Diese erhalten nachfolgend eine EvI-Box und werden mittels Online-Befragung gebeten, die Schulung und die EvI-Box sowie die Erfahrungen mit deren Nutzung im beruflichen Alltag zu bewerten. Ausgewählte Gesundheitsinformationen aus der EvI-Box werden in Fokusgruppen auf Attraktivität, Akzeptanz, Verständlichkeit und wahrgenommene Verlässlichkeit für unterschiedliche Gruppen von Patientinnen und Patienten überprüft. Aus diesen Ergebnissen werden Handlungsempfehlungen zur Erstellung von qualitativ hochwertigen, alltagstauglichen Gesundheitsinformationen entwickelt.

Das Projekt wird vom Gesundheitsfonds Steiermark gefördert (Förderungscall Gesundheitskompetenz)

Projektlaufzeit: Mai 2018 bis Dezember 2020

Homepage

  • Health-Literacy und Diversity für SchülerInnen der Sekundarstufe I - HeLi-D   (0230)

Dieses Projekt wird unter der Leitung des Instituts für Erziehungs- und Bildungswissenschaft der Karl-Franzens-Universität Graz in Kooperation mit dem Know-Center der TU Graz, der Research Unit for Safety in Health an der Medizinischen Universität Graz und der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse durchgeführt. Das Ziel des Gesamtprojektes besteht in der Entwicklung eines Programms zur Förderung der Gesundheitskompetenz (Health Literacy) von SchülerInnen mit hoher Diversität. In einem partizipativen Prozess wird ein adaptives digitales Trainingsprogramm (ADT) entwickelt und im Rahmen eines quasiexperimentellen Längsschnittdesigns implementiert und evaluiert. Ziel des Teilprojekts des IAMEV ist die Identifikation und Qualitätsbewertung bereits vorhandener nationaler und internationaler Gesundheitsinformationen, die sich explizit an Kinder und Jugendliche richten. Die gesammelten, hochwertigen Gesundheitsinformationen bilden in weiterer Folge die Basis für Schulungsmaterialen zu ausgewählte Themengebiete aus dem Gesundheits- und Krankheitsbereich für Kinder und Jugendliche.

Das Projekt wird vom Gesundheitsfonds Steiermark gefördert (Förderungscall Gesundheitskompetenz).

Projektlaufzeit: Mai 2018 bis Dezember 2020

  • Erstellung von Grundlagentexten und Evidenzsynthesen sowie die Durchführung von Qualitätskontrollen für evidenzbasierte Gesundheitsinformationen   (0200, 0380)

Das Ziel des Projekts ist es, medizinische Hintergrundinformationen zu unterschiedlichen Themenkomplexen zu erstellen sowie die aktuelle Evidenzlage zu spezifischen Fragestellungen aus diesen Themenkomplexen vertiefend aufzuarbeiten. Die Ergebnisse dienten als Basis für evidenzbasierte Gesundheitsinformationen, die auf der Webseite der Stiftung Gesundheitswissen dargestellt werden (stiftung-gesundheitswissen.de/). Darüber hinaus erfolgen Qualitätskontrollen der evidenzbasierten Gesundheitsinformationen zu diesen Themenkomplexen.

Aktuell sind die Themenkomplexe Hyperlipidämie und Bewegungsmangel in Bearbeitung. Die Bearbeitung der Themenkomplexe Adipositas, Harninkontinenz und Hypertonie sind vorläufig abgeschlossen.

Das Projekt wird im Auftrag der Stiftung Gesundheitswissen, Berlin, Deutschland durchgeführt.

Projektlaufzeit: Dezember 2017 bis Dezember 2022

  • Update des Cochrane Reviews zu langwirksamen Insulinanaloga für Patienten mit Typ 2 Diabetes mellitus

Das Cochrane Review mit dem Titel: "Long-acting insulin analogues versus NPH insulin (human isophane insulin) for type 2 diabetes mellitus" wurde in Issue 2, 2007 publiziert. Derzeit wird an einem entsprechenden Update gearbeitet.

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