Institut für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung

Medizinische Universität Graz

Abgeschlossene Projekte

2018

  • LandarztZUKUNFT - Junge Ärztinnen und Ärzte raus aufs Land
    Aufgrund des zunehmenden Landärztemangels wurde anhand des Beispiels von Projekten aus anderen Ländern eine Maßnahme erarbeitet, die Studierenden ermöglicht, möglichst zu verschiedenen Zeitpunkten ihrer Ausbildung (Famulatur, KPJ) die Lebens- und Arbeitswelt von Landärzten kennenzulernen. Dazu wurden diesen Studierenden (Gruppen von ca. 5 Personen) für jeweils 4 Wochen von Seiten der beteiligten Regionen (Oberes Ennstal/Ramsau und Südsteiermark/Deutschlandsberg, südliche Weinstraße, Leutschach) Wohnungen, Elektrofahrzeuge und ein begleitendes Freizeitprogramm zur Verfügung gestellt, um den Aufenthalt vor Ort neben der Mitarbeit in den Artzpraxen möglichst angenehm und abwechslungsreich zu gestalten. Ziel des Projektes war es, Medizinstudierenden die landärztliche Berufs- und Lebenswelt erlebbar zu machen und sie so zu einer späteren Landarzttätigkeit zu motivieren.
    Nachdem der Pilotdurchgang erfolgreich abgeschlossen wurde, wird das Projekt in Kooperation mit dem Regionalmanagement Liezen und dem Tourismusverband Leutschach in den Regionen weitergeführt.
    Das Projekt wurde mit finanzieller Unterstützung der Steirischen Akademie für Allgemeinmedizin (STAFAM), der beteiligten Landärztinnen und Landärzte und der teilnehmenden Gemeinden durchgeführt.

  • Erstellung eines „Diagnose- und Behandlungspfads auf Primärversorgungsebene zu Untergewicht bei Kindern und Jugendlichen mit Fokus auf Essstörungen"
    Das Ziel dieses Projekts war die Entwicklung eines strukturierten Diagnose- und Behandlungspfads zu Untergewicht bei Kindern und Jugendlichen mit Fokus auf Essstörungen. Dadurch soll ein einheitliches und evidenzbasiertes Vorgehen der Versorgung von Untergewicht bei Kindern und Jugendlichen mit Fokus auf Essstörungen auf Primärversorgungsebene in Österreich ermöglicht werden. Die wissenschaftliche Basis für die Behandlungspfade bildeten dabei 7 internationale evidenzbasierte Leitlinien zu Essstörungen bei Kindern/Jugendlichen, welche über eine systematische Recherche in Leitliniendatenbanken und der bibliografischen Datenbank PubMed identifiziert wurden. Daraus wurden insgesamt 246 relevante Empfehlungen extrahiert. Diese wurden im Rahmen einer Leitliniensynopse thematisch gruppiert und zu Kernaussagen zusammengefasst. Auf Basis dieser Kernaussagen wurde abschließend ein Diagnose- und Behandlungspfad für Kinder/Jugendliche mit Untergewicht aufgrund von Essstörungen für Österreich entwickelt. Der Pfad besteht dabei aus einem grafisch aufbereiteten Algorithmus sowie einem Dokument mit weiterführenden Empfehlungen („Infoboxen“). Neben allgemeinen Grundsätzen in der Behandlung von Kinder/Jugendliche mit Untergewicht aufgrund von Essstörungen werden im Pfad folgende Themen im Primärversorgungsbereich abgedeckt: Diagnose und Assessment; Therapie allgemein; Behandlungssetting; Psychotherapie; Ernährungstherapie sowie weitere nicht-medikamentöse Therapien; Pharmakotherapie; Diagnostik und Therapie von Begleiterkrankungen bzw. Komplikationen; Monitoring und Nachsorge; Zwangsbehandlungen.
    Diagnose- und Behandlungspfad (Algorithmus)
    Infoboxen
    Bericht
    Auftraggeber: Steiermärkische Gebietskrankenkasse

  • Patienten- und Teambefragung 2018 für steirische Gesundheitszentren
    Projektziel war die erstmalige Durchführung und Auswertung der Patienten- und Teambefragung in steirischen Gesundheitszentren. Es wurden die im Auftrag des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungen erstellten Fragebögen (Patienten- und Teamfragebogen PVE) eingesetzt und um Fragen zur Gesundheitskompetenz ergänzt.
    Auftraggeber: Gesundheitsfonds Steiermark

  • Fragebogenerhebung zu ärztlichen Handlungsentscheidungen am Lebensende
    Bei diesem Projekt handelte es sich um eine postalische Befragung zu ärztlichen Handlungsentscheidungen am Lebensende unter allen klinischen HämatologInnen und OnkologInnen, sowie unter ca. 4.250 zufällig ausgewählten InternistInnen und AllgemeinmedizinerInnen mit und ohne ÖÄK Diplom für Palliativmedizin in Österreich. Hierzu wurde ein bereits in verschiedenen Ländern Europas verwendeter, erprobter und publizierter Fragebogen verwendet. Das Projekt wurde gemeinsam mit der Universitären Palliativmedizinischen Einrichtung der Medizinischen Universität Graz und in Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (OeGHO) durchgeführt. Die Publikaton der Ergebnisse ist aktuell in Bearbeitung und wird nach Annahme in einem Peer-Reviewed Journal online gestellt.

  • Wissenschaftliche Evaluation der Einstellung der Hausärztinnen und Hausärzte in der Steiermark zur Früherkennungsmaßnahme „niere.schützen“
    Projektziel war die Evaluation fördernder und hemmender Faktoren von HausärztInnen bezüglich ihrer Bereitschaft am Früherkennungsprogramm „niere.schützen“ in der Steiermark teilzunehmen. Dazu wurden semiqualitative, leitfadengestützte Telefoninterviews mit steirischen HausärztInnen aus verschiedenen Versorgungsregionen durchgeführt und anschließend die Ergebnisse qualitativ mittels induktiver Kategorisierung ausgewertet. Daraus folgernd wurden wirksame Maßnahmen definiert, die die Bereitschaft der HausärztInnen am Projekt teilzunehmen erhöhen.
    Auftraggeber: Gesundheitsfonds Steiermark (→Bericht)


  • Projekt zu wiederholtem Screening auf Anämie in der Schwangerschaft
    Das Ziel dieses Projekts war es, die wissenschaftliche Literatur hinsichtlich der Fragestellung, ob ein wiederholtes Screening auf Anämie in der Schwangerschaft erforderlich ist, aufzubereiten. Weiters wurden die Daten aller in der Mutter-Kind-Pass-Stelle der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse in Graz untersuchten Schwangeren, bei denen eine 2-malige Mutter-Kind-Pass-Laboruntersuchung aus dem Zeitraum 2005 - 2014 vorlag, retrospektiv und anonymisiert ausgewertet. Parallel wurde als Teilprojekt eine prospektive Erhebung mittels eines Fragebogens durchgeführt, wie viele Frauen ein Eisen-/Vitaminpräparat während der Schwangerschaft einnahmen. Diese Fragestellung wurde im Rahmen einer Diplomarbeit behandelt. Zusätzlich wurden diese Informationen mit den Labordaten der Patientinnen abgeglichen.
    Das Projekt wurde in Kooperation mit der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse und dem Institut für medizinische Informatik, Statistik und Dokumentation durchgeführt.
    Die Diplomarbeit wurde finanziell durch den Hauptverband der Solzialversicherungsträger unterstützt.
    →Diplomarbeit

  • (Perkutaner) Verschluss des linken Vorhofohres zur Thrombembolieprophylaxe bei PatientInnen mit Vorhofflimmern – Systematischer Review
    Dieses Projekt wurde im Rahmen der Bewertung medizinischer Einzelleistungen (MEL) im Hinblick auf deren Aufnahme in den Leistungskatalog des Bundesministeriums für Gesundheit durchgeführt. Primäres Ziel war die Evaluation der Wirksamkeit und Sicherheit eines Vorhofohr-Verschlusses entweder mittels perkutaner Verschluss-Systeme oder mittels chirurgisch angebrachten Spezialclips im Vergleich zur oralen Antikoagulation (OAK) zur Schlaganfallprophylaxe bei PatientInnen mit Vorhofflimmern. Das Projekt stellt das 3. Update des Decision Support Documents Nr. 44/2011 des Ludwig Boltzmann Instituts für Health Technology Assessment dar.
    Auftraggeber: Ludwig Boltzmann Institut für Health Technology Assessment (LBI-HTA)

2017

  • Aktualisierung der IQWiG Gesundheitsinformationen: „Endometriose" und „Diabetes mellitus Typ2"
    Für die Gesundheitsinformationen zu den Themen „Endometriose" und „Diabetes mellitus Typ2“ wurden die Evidenzgrundlagen für die Aktualisierungen der jeweiligen Informationen (https://www.gesundheitsinformation.de/) erarbeitet und dargestellt.
    Auftraggeber: Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Köln, Deutschland

  • Erstellung eines "Behandlungspfads Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) auf Primärversorgungsebene"
    Das Ziel dieses Projekts war die Entwicklung eines strukturierten Behandlungspfads für Personen mit COPD in Österreich. Dadurch soll ein einheitliches und evidenzbasiertes Vorgehen der Versorgung von COPD auf Primärversorgungsebene ermöglicht werden. Die wissenschaftliche Basis für die Behandlungspfade bildeten dabei 13 internationale evidenzbasierte Leitlinien zu COPD, welche über eine systematische Recherche in Leitliniendatenbanken und der bibliografischen Datenbank Medline® identifiziert wurden. Daraus wurden insgesamt 398 relevante Empfehlungen extrahiert. Diese wurden im Rahmen einer Leitliniensynopse thematisch gruppiert und zu Kernaussagen zusammengefasst. Auf Basis dieser Kernaussagen wurde abschließend ein Behandlungspfad für Personen mit COPD für Österreich entwickelt, welcher aufgrund der nur geringen inhaltlichen Differenzen in den zugrundeliegenden internationalen Leitlinien, der insgesamt moderaten bis guten Leitlinienqualität und der mehrheitlich hohen Empfehlungsstärke eine hohe Robustheit aufweisen. Der Pfad besteht dabei aus einem grafisch aufbereiteten Algorithmus sowie begleitenden Infoboxen. Neben allgemeinen Grundsätzen in der Behandlung von Personen mit COPD werden im Pfad folgende Themen im Primärversorgungsbereich abgedeckt: Basis-Assessment; Basis- und weiterführende Diagnostik COPD; Differentialdiagnostik; akute Exazerbation; COPD Schweregrad; Begleiterkrankungen; Beratung / nicht-medikamentöse Maßnahmen; Medikamentöse Therapien; Raucherberatung; Sauerstofftherapie; Pneumologische Rehabilitation; Palliative Versorgung.
    Auftraggeber: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger (→Bericht)

  • Fachliche Begleitung zur Entwicklung eines Evaluationskonzeptes für steirische Gesundheitszentren & Bericht GZ Mariazell
    Projektziele waren:
    - Fachliche Begleitung zur Entwicklung eines Evaluationskonzeptes für steirische
      Gesundheitszentren“ in Abstimmung mit der EPIG GmbH und dem Gesundheitsfonds Steiermark
    - Erstellung einer konsentierten Mindestausstattungsliste für steirische Gesundheitszentren
    - Definition und Operationalisierung von „Abschließender Behandlung in der Primärversorgung“ (→Bericht)
    - Erstellung eines Berichtes zur Performance „1 Jahr Gesundheitszentrum Mariazell“
    Auftraggeber: Gesundheitsfonds Steiermark

  • Erstellung einer Mustervorlage für ein Versorgungskonzept für Primärversorgungseinheiten und Erstellung eines Versorgungskonzeptes für Weiz
    Das IAMEV erstellte auf Basis des PrimVG sowie auf Basis von gesundheitswissenschaftlichem State-of-the-art eine Vorlage, welche möglichst alle relevanten Punkte eines guten Versorgungskonzeptes enthält, welche in weiterer Folge für Entscheidungen der Stakeholder und auch von den beteiligten Gesundheitsberufen verwendet werden kann. Die Vorlage wurde anhand des konkreten Beispiels Weiz entwickelt.
    Auftraggeber: Gesundheitsfonds Steiermark

  • Fragebogenentwicklung zur Erhebung der Qualitätsindikatoren aus dem Master-Evaluationskatalog für österreichische Primärversorgungseinrichtungen (Teil B)
    Qualitätsindikatoren ermöglichen eine objektivierte Darstellung von Versorgungsqualität. In einem vorangegangenen Projekt wurde ein Master-Evaluationskatalog für österreichische Primärversorgungseinrichtungen erstellt. Ein Teil der darin enthaltenen Qualitätsindikatoren soll mittels Fragebogen für Patientinnen und Patienten sowie Teammitglieder und Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner (Fachärztinnen und Fachärzte) einer Primärversorgungseinrichtung erhoben werden. Die Fragebögen zur PatientInnenbefragung, Teammitgliederbefragung und KooperationspartnerInnenbefragung für Primärversorgungseinrichtungen in Österreich wurden nun entwickelt. Im Rahmen von Teil B des Projekts wurden die PatientInnenfragebögen einer psychometrischen Analyse unterzogen.
    Auftraggeber: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger  (→ Bericht)

  • Fachliche Begleitung für Primärversorgungseinheiten in der Steiermark
    Das Institut für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung veranstaltete Workshops, in denen fachliche Inputs (z.B. Vorträge, interaktive Methoden) eingebracht wurden. Dadurch sollten Impulse für die Ausarbeitung von Primärversorgungskonzepten gesetzt werden, die die Grundlage für eine qualitativ hochwertige Primärversorgung bilden. Die Workshops sollten besonders in der Startphase der Pilotprojekte Unterstützung geben.
    Auftraggeber: Gesundheitsfonds Steiermark

  • Erhebung zur Berufsmotivation zur Allgemeinmedizin unter Studierenden und jungen Ärzten in Österreich und Deutschland
    Ziel dieses Projektes war es, mittels einer Fragebogenerhebung aller Humanmedizinstudierenden der Medizinischen Universitäten Salzburg, Wien, Graz und Innsbruck und aller Turnusärztinnen und Turnusärzte in Österreich zu ermitteln, welche Faktoren inhaltlicher und arbeitsorganisatorischer Natur (Zusammenarbeitsformen, Faktoren des Arbeitsumfeldes, Work-Life-Balance, Finanzierung) sie motivieren oder hemmen, eine Ausbildung zum Arzt bzw. zur Ärztin für Allgemeinmedizin oder zum Facharzt bzw. zur Fachärztin anzustreben.  Weiterhin wurde erhoben, welchen Einfluss die allgemeinmedizinische Lehre und praktische Erfahrungen in der Allgemeinmedizin bzw. ärztliche Rollenvorbilder und die gesellschaftliche Stellung der Allgemeinmedizin auf die Wahl des späteren Fachs haben. Im Vergleich mit der Erhebung des Fragebogens an 5 deutschen Universitätsstandorten sollte der Einfluss  unterschiedlicher Systemvoraussetzungen und politischer Fördermaßnahmen untersucht werden.
    Auftraggeber: Österreichische Ärztekammer (→Bericht)

  • Qualität medizinischer Informationsbroschüren in den Hausarztpraxen der Steiermark (MEDIB-Hausarzt)
    Gesundheitskompetenz ist die Fähigkeit einer Person sich selbst Wissen anzueignen und damit zum Beispiel Entscheidungen zu treffen, die der eigenen Gesundheit förderlich sind. In Hausarztpraxen finden sich Informationsbroschüren und Entscheidungshilfen die diesem Wissen zuträglich sein könnten. Ziel dieser Studie war es, erstmals in Österreich Aussagen über die Qualität dieser Materialien zu treffen und ein Abbild im Umgang mit Informationsmaterialien zu generieren.
    Aus diesem Grund wurden 96 Hausärzte in der Steiermark mit der Bitte kontaktiert, die in ihrer Praxis aufliegenden Informationsbroschüren und Entscheidungshilfen zu retournieren und einen Fragebogen auszufüllen. Insgesamt wurden 1092 unterschiedliche Broschüren gesammelt, nach Einschlusskriterien sortiert und 387 davon mit dem Ensuring Quality Information für Patients Instrument (EQUIP) bewertet.
    97 % der teilnehmenden Hausärzte gaben an, Informationsmaterialien regelmäßig zu verwenden. Im Mittel erreichten die vorliegenden Infomaterialien einen Gesamtscore von 39 Prozentpunkten (bei insgesamt 100 möglichen Prozentpunkten).
    Da Informationsmaterialien regelmäßig eingesetzt werden und die aktuell verwendeten Broschüren weitgehende Qualitätsdefizite aufweisen, bedarf es dringend der Erstellung qualitativ hochwertiger Informationsbroschüren mit verständlicher, umfassender und evidenzbasierter Informationen, um die Gesundheitskomptetenz der Bevölkerung zu stärken.
    Auftraggeber: Gesundheitsfonds Steiermark (→Bericht)

  • Strategien zur Prävention eines allgemeinmedizinischen Ärztemangels in der Steiermark
    Das Ziel des Projektes war es, einen Pool ausgewählter nationaler und internationaler Strategien und Maßnahmen zur Prävention eines allgemeinmedizinischen Ärztemangels in der Steiermark zu entwickeln. Dabei wurde eine fokussierte Recherche nach in Österreich und international publizierten sowie evaluierten Strategien und Maßnahmen zur Prävention eines allgemeinmedizinischen Ärztemangels durchgeführt. Diese Ergebnisse wurden zu einem Maßnahmenpool zusammengefasst und im Rahmen eines 2-stufigen Panelverfahrens von 10 österreichischen Experten hinsichtlich ihrer Relevanz für Österreich und ihrer Umsetzbarkeit im österreichischen Gesundheitssystem bewertet. Im Rahmen der Literaturrecherche wurden 10 Positionspapiere und 32 Übersichtsarbeiten mit insgesamt 97 unterschiedlichen Einzelmaßnahmen identifiziert. Daraus wurden vom Expertenpanel letztlich 7 Maßnahmen als relevant und in Österreich unter Berücksichtigung der derzeitigen rechtlichen, ökonomischen und politischen Rahmenbedingungen umsetzbar eingeschätzt.
    Auftraggeber: Gesundheitsfonds Steiermark (→Bericht)

  • Erstellung eines „(Be-)Handlungspfades Übergewicht & Adipositas in der Primärversorgung“
    Das Ziel dieses Projekts war die Entwicklung strukturierter Behandlungspfade für übergewichtige sowie adipöse Personen in Österreich. Dadurch soll ein einheitliches und evidenzbasiertes Vorgehen im Management von Übergewicht und Adipositas auf Primärversorgungsebene ermöglicht werden. Die wissenschaftliche Basis für die Behandlungspfade bildeten dabei 23 internationale evidenzbasierte Leitlinien zu Übergewicht und Adipositas, welche über eine systematische Recherche in Leitliniendatenbanken und der bibliografischen Datenbank Medline® identifiziert wurden. Daraus wurden insgesamt 671 relevante Empfehlungen extrahiert und im Rahmen einer Leitliniensynopse einander gegenübergestellt. Letztlich wurden getrennte Behandlungspfade für Erwachsene bzw. Kinder/Jugendliche mit Übergewicht/Adipositas für Österreich entwickelt, welche aufgrund der weitgehenden inhaltlichen Übereinstimmung der zugrundliegenden internationalen Leitlinien, der insgesamt ausreichenden Leitlinienqualität und der mehrheitlich hohen Empfehlungsstärke eine hohe Robustheit aufweisen. Die einzelnen Pfade bestehen dabei jeweils aus einem grafisch aufbereiteten Algorithmus sowie begleitenden Infoboxen. Neben allgemeinen Grundsätzen im Management von Übergewicht bzw. Adipositas finden sich in den Pfaden strukturiert aufbereitete Empfehlungen beginnend mit der Diagnose von Übergewicht/Adipositas über die unterschiedlichen Interventionsmöglichkeiten zur Gewichtsreduktion (Lebensstilinterventionen, medikamentöse Therapie sowie bariatrische Chirurgie) bis hin zu langfristigen Maßnahmen nach einer erfolgreichen Gewichtsreduktion. Wesentliche Kernelemente der Behandlungspfade stellen die eindeutige Definitionen der Therapieindikationen zu den unterschiedlichen gewichtsreduzierenden Interventionen, die grundsätzliche Festlegung von Therapiezielen sowie Empfehlungen zur Therapie-Evaluierung und zur Optimierung bzw. Intensivierung der Behandlungsstrategien dar. Darüber hinaus wird in den Pfaden auch auf die Multiprofessionalität im Management von Übergewicht bzw. Adipositas und die gemäß den Leitlinien zur Umsetzung der einzelnen Empfehlungen erforderlichen Berufsgruppen eingegangen.
    Auftraggeber: Hauptverbands der österreichischen Sozialversicherungsträger (→Bericht)

  • Perkutane Volumenreduktion der Bandscheibe mit Fokus auf Chemonukleolyse – Systematischer Review
    Dieses Projekt wurde im Rahmen der Bewertung medizinischer Einzelleistungen (MEL) im Hinblick auf deren Aufnahme in den Leistungskatalog des Bundesministeriums für Gesundheit durchgeführt. Primäres Ziel war die Evaluation der Wirksamkeit und Sicherheit der Chemonukleolyse im Vergleich zu keiner Intervention, zu konservativer Behandlung oder zu anderen Therapieformen bei PatientInnen mit Bandscheibenhernien, -protrusionen, -prolaps und assoziierter Schmerzsymptomatik. Darüber hinaus wurden auch Wirksamkeit und Sicherheit der weiteren perkutanen Interventionen zur Volumenreduktion der Bandscheibe (perkutane Nukleotomie, perkutane Laserdiskusdekompression sowie intradiskale Elektrotherapie) untersucht. Das Projekt stellt ein Update der Decision Support Dokuments Nr. 21a und 21b/2009 des Ludwig Boltzmann Instituts für Health Technology Assessment dar.
    Auftraggeber: Ludwig Boltzmann Instituts für Health Technology Assessment (LBI-HTA)

  • Sondenlose Herzschrittmacher zur Stimulation der rechten Herzkammer – Systematischer Review
    Dieses Projekt wurde im Rahmen der Bewertung medizinischer Einzelleistungen (MEL) im Hinblick auf deren Aufnahme in den Leistungskatalog des Bundesministeriums für Gesundheit durchgeführt. Primäres Ziel war die Evaluation der Wirksamkeit und Sicherheit von sondenlosen Herzschrittmachern zur Stimulation der rechten Herzkammer. Das Projekt stellt ein Update der Decision Support Dokuments Nr 97/2016 des Ludwig Boltzmann Instituts für Health Technology Assessment dar.
    Auftraggeber: Ludwig Boltzmann Instituts für Health Technology Assessment (LBI-HTA)

  • Aktualisierung der IQWiG Gesundheitsinformation „Bandscheibenvorfall“
    Für die Gesundheitsinformationen zum Thema „Bandscheibenvorfall“ wurde die Evidenzgrundlagen für die Aktualisierungen der jeweiligen Informationen (https://www.gesundheitsinformation.de/) erarbeitet und dargestellt.
    Auftraggeber: Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Köln, Deutschland

2016

  • Fragebogenentwicklung zur Erhebung der Qualitätsindikatoren aus dem Master-Evaluationskatalog für österreichische Primärversorgungseinrichtungen (Teil A)
    Qualitätsindikatoren ermöglichen eine objektivierte Darstellung von Versorgungsqualität. In einem vorangegangenen Projekt wurde ein Master-Evaluationskatalog für österreichische Primärversorgungseinrichtungen erstellt. Ein Teil der darin enthaltenen Qualitätsindikatoren soll mittels Fragebogen für Patienten sowie Teammitglieder und Kooperationspartner (Fachärzte) einer Primärversorgungseinrichtung erhoben werden. Die Fragebögen zur Patientenbefragung, Teammitgliederbefragung und Kooperationspartnerbefragung für Primärversorgungseinrichtungen in Österreich wurden nun entwickelt und auf deren Sprachverständnis getestet. In einem Folgeprojekt (Teil B) werden die entwickelten Fragebögen auf ihre Güte geprüft.
    Auftraggeber: Hauptverbands der österreichischen Sozialversicherungsträger (→Bericht)
  • Forschungsfragen aus Hausarztpraxen
    Die im Rahmen der Fragebogenerhebung für die Gründung des Forschungspraxisnetzwerkes erhobenen Forschungsideen der Hausärztinnen und Hausärzte wurden in diesem Projekt zunächst im Rahmen einer induktiven Kategorisierung klassifiziert und in einem weiteren Schritt nach konkreten Fragestellungen und nach allgemeinen Themen unterteilt. Um zu bearbeitbaren Forschungsfragen zu gelangen, wurden die konkreten Fragestellungen mit den Hausärztinnen und Hausärzten mittels semistrukturierter Interviews telefonisch überarbeitet. Diese 10, nun nach dem PICO-Schema zu beantwortenden Forschungsfragen wurden zunächst durch ein Expertengremium bewertet und später zur Priorisierung mittels eines Fragebogens an alle steirischen Hausärztinnen und Hausärzte versendet, die ein Ranking der Forschungsfragen nach Relevanz für die hausärztliche Tätigkeit vornahmen.
    Auftraggeber: Gesundheitsfonds Steiermark (→Bericht)
  • Cochrane Review zu kurzwirksamen Insulinanaloga für Patienten mit Typ 1 Diabetes mellitus
    Das 2006 publizierte Cochrane Review mit dem Titel: „Short acting insulin analogues versus regular human insulin in patients with diabetes mellitus“ wurde zwischenzeitlich für Typ 1 Diabetes neu überarbeitet. Dieses Update wurde in Issue 6, 2016 unter dem Titel „Short-acting insulin analogues versus regular human insulin for adults with type 1 diabetes mellitus“ veröffentlicht.
  • Fortbildungs- und Informationsmaterialien zu „niere.schützen“ im Rahmen der integrierten nephrologischen Versorgung in der Steiermark
    Begleitend zur Implementierung des nephrologischen Diagnose- und Betreuungsprogramms „niere.schützen“ in der Steiermark wurden Informationsmaterialien in Form einer Kurzinformationsbroschüre für Patientinnen und Patienten und eines Plakates für die Arztpraxis erstellt. Daneben wurde ein Skriptum erarbeitet, das als Grundlage für ein E-Learning Modul der Akademie der Ärzte dienen soll, welches auf Basis aktueller internationaler Leitlinienempfehlungen und Forschungsergebnisse evidenzbasiert die aktuell gültigen Therapiemaßnahmen bei Niereninsuffizienz aufführt. Für periodisch stattfindende  Ärztefortbildungsveranstaltungen wurde ein den aktuellen Überweisungsvorschlägen und Therapiemaßnahmen.
    Auftraggeber: Gesundheitsfonds Steiermark
  • Aktualisierung der IQWiG Gesundheitsinformationen: „orale Candidose“, „Menopause“ und „Rheumatoide Arthritis“
    Für die Gesundheitsinformationen zu den genannten Themen wurden die Evidenzgrundlagen für die Aktualisierungen der jeweiligen Informationen (https://www.gesundheitsinformation.de/) erarbeitet und dargestellt. 
    Auftraggeber: Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Köln, Deutschland
  • Prüfung der Validität und Reliabilität der Mini-Checkliste für Leitlinien anhand von AGREE II
    Dieses Projekt wurde in Kooperation mit dem Institut für Allgemeinmedizin der Goethe Universität Frankfurt durchgeführt und hatte zum Ziel, die Validität und Reliabilität der an der Medizinischen Universität Graz entwickelten Mini-Checkliste für Leitlinien (Zeitschrift für Evidenz, Fortbildung und Qualität im Gesundheitswesen 2014;108(5-6):299-312) zu überprüfen, damit diese von Hausärzten für eine schnelle und zuverlässige Überprüfung der Stärken und Schwächen von Leitlinien herangezogen werden kann.
  • In Primo – Innovative (hausärztliche) Primärversorgungsmodelle in der Steiermark: Identifikation und Analyse
    Bis dato wurde noch nicht erhoben, ob und in welcher Form derzeit innovative Primärversorgungsmodelle mit Primary-Health-Care (PHC)-Ansätzen im niedergelassenen Bereich vorhanden sind.
    Ziel des Projektes war daher die Bestandsaufnahme und Charakterisierung innovativer (hausarztzentrierter) Primärversorgungsmodelle mit PHC-Ansätzen in der Steiermark. Durch das Schneeballverfahren und die Internetrecherche wurden potenzielle In Primos identifiziert und anschließend interviewt. Es wurden insgesamt 11 In Primos identifiziert. Die vorliegende Studie zeigt, dass es bereits innovative Primärversorgungsansätze in der Steiermark gibt und lässt Rückschlüsse für die Entwicklung künftiger Primary Health Care-Modelle zu.
    Auftraggeber: Gesundheitsfonds Steiermark, Graz, Österreich (→Bericht)
  • Perkutane transluminale koronare Angioplastie mit Drug-eluting Balloon – Systematisches Review auf Basis von Sekundärliteratur
    Ziel des Projekts war die Evaluierung der Wirksamkeit und Sicherheit der perkutanen transluminalen koronaren Angioplastie (PTCA) mit medikamentenfreisetzendem Ballonkatheter im Vergleich zur PTCA mit unbeschichtetem Ballonkatheter oder Implantation einer medikamenten-freisetzenden Gefäßstütze bei Verengung der Herzkranzgefäße, Ostiumstenosen, Verengung kleiner Herzkranzgefäße und bei Rezidiven nach Stentimplantation. Das Projekt stellt ein Update des Decision Support Dokuments Nr. 24/2013 des Ludwig Boltzmann Instituts für Health Technology Assessment dar.
    Das Projekt wurde im Auftrag des Ludwig Boltzmann Instituts für Health Technology Assessment (LBI-HTA) durchgeführt.
    Laufzeit: Jänner 2016 bis März 2016
  • Tätigkeiten von Pflegefachkräften im hausärztlichen Bereich: Internationale Tätigkeitsprofile und Evidenzlage
    In Zukunft sollen Diplomierte Gesundheits- und Krankenschwestern/-pfleger verstärkt in die Primärversorgung eingebunden werden. Bislang wurde jedoch ein entsprechendes mögliches Tätigkeitsprofil für Diplomierte Gesundheits- und Krankenschwestern/-pfleger in niedergelassenen Allgemeinmedizinpraxen in Österreich noch nicht näher umschrieben. Dies soll nun auf Basis internationaler Beispiele sowie unter Berücksichtigung der Evidenzlage zur Delegation medizinisch-diagnostischer, medizinisch-therapeutischer und ärztlicher Tätigkeiten erfolgen.
    Ziel des Projektes war es daher, Literatur zu internationalen Tätigkeitsprofilen von Pflegefachkräften im Hinblick auf die mögliche Durchführung von Leistungen in der Patientenversorgung aufzuarbeiten sowie Evidenz zu klinischen, patienten- und versorgungsrelevanten Parametern für die mögliche Durchführung durch Pflegefachkräfte zu identifizieren und zu bewerten.
    Das Projekt wurde im Auftrag des Hauptverbands der österreichischen Sozialversicherungsträger durchgeführt. Laufzeit: September 2015 bis Jänner 2016 (→Bericht)

2015

  • Fragebogenerhebung des Forschungsinteresses von Hausärztinnen und Hausärzten in der Steiermark - Erhebung aus der Sicht praktizierender AllgemeinmedizinerInnen
    An alle HausärztInnen in der Steiermark wurde Mitte letzten Jahres ein Fragebogen ausgeschickt, dessen Ziel es war, zu erheben inwieweit bei hausärztlich tätigen Kolleginnen und Kollegen in der Steiermark Interesse an Forschung in der Allgemeinmedizin besteht und welche motivierenden Faktoren und Hindernisse bzw. Ängste definiert werden können.
    Ein weiteres Ziel des Fragebogens war die Erhebung eigener Forschungsideen aus der hausärztlichen Praxis. Diese bilden einen Ideenpool für Forschungsfragen und stellen eine Grundlage für die konzeptionelle Aufbereitung neuer Forschungsprojekte dar.
    In dem neu gegründeten Forschungspraxennetzwerk, dem alle HausärztInnen beitreten können, sollen zukünftige Projekte zur hausärztlichen Versorgungsforschung durchgeführt werden.
    Laufzeit: April 2015 bis Oktober 2015
  • Pilotierung des nephrologischen Awareness-Programms niere.schützen für den Einsatz in österreichischen Hausarztpraxen
    Im Januar 2016 wurde in der Steiermark ein Awareness-Programm mit dem Namen niere.schützen mit dem Ziel implementiert, bei RisikopatientInnen eine chronische Nierenerkrankung frühzeitig zu erkennen und geeignete diagnostische und progressionsverzögernde Maßnahmen auch i.S. einer kardiovaskulären Prävention zu ergreifen. Die für diesen Zweck erstellten Unterlagen in Form eines Überweisungsschemas und einer Begleitinformation wurden mit 10 AllgemeinmedizinerInnen des Forschungspraxisnetzwerkes des Institutes für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung (IAMEV) mithilfe von Interviews und anhand allgemeinmedizinischer Fallvignetten auf Praktikabilität und Plausibilität getestet. Aufgrund der Untersuchungsergebnisse wurde anschließend eine Modifikation des Überweisungsschemas vorgelegt, welches nun allen steirischen HausärztInnen zur Verfügung steht und zukünftig auch österreichweit zum Einsatz kommen soll.
    Auftraggeber: Gesundheitsfonds Steiermark, Graz, Österreich (→Bericht)
  • Update des Cochrane Reviews zu gewichtsreduzierenden nichtmedikamentösen Behandlungsstrategien bei Patienten mit arteriellem Hypertonus
    Das Cochrane Review mit dem Titel: "Long-term effects of weight-reducing diets in hypertensive patients" wurde in Issue 9, 2011 publiziert und im Jahr 2015 erfolgte hierzu ein Update.
  • Update des Cochrane Reviews zu gewichtsreduzierenden medikamentösen Behandlungsstrategien bei Patienten mit arteriellem Hypertonus
    Das Cochrane Review mit dem Titel: "Long-term effects of weight-reducing drugs in hypertensive patients" wurde in Issue 3, 2013 publiziert und ein Update wurde im Jahr 2015 erstellt.
  • Etablierung einer integrierten nephrologischen Versorgung in der Steiermark - Entwicklung von Evaluationsmöglichkeiten für nephrologische Screening- und Betreuungsmaßnahmen
    Ziel dieses Projekts war es auf Basis von internationalen nephrologischen Screening- und Betreuungsprogrammen jene Parameter zu ermitteln, die für eine begleitende Evaluation des neuen Programms „niere.schützen“ zur integrierten nephrologischen Versorgung in der Steiermark möglich und sinnvoll erscheinen. Abhängig von den verfügbaren Datenquellen und dem Umfang einer ggf. zusätzlichen geplanten Dokumentation wurden drei grundsätzliche Evaluationsvarianten mit den darin verwendbaren Parametern formuliert, welche unterschiedliche Aussagmöglichkeiten zum Programm und dessen Einfluss auf die Versorgung liefern.
    Auftraggeber: Gesundheitsfonds Steiermark, Graz, Österreich (→Bericht)
  • Choosing Wisely - Verbesserung der Versorgungsqualität mit effizienterem
    Einsatz von Ressourcen im deutschen Gesundheitssystem
    Im ersten Teilprojekt erfolgte die Bewertung und Priorisierung der Top 5 Listen Empfehlungen der Choosing Wisely Initiative, u.a. durch den Abgleich mit bestehenden (S3) Leitlinien hinsichtlich der ihnen zugrundeliegenden Evidenz. Im zweiten Teilprojekt wurde ein Fragebogen für niedergelassene Fachärzte für Innere Medizin zu deren Einstellung gegenüber der Choosing Wisely Initiative und für eine Barriereanalyse zur Implementierung der Choosing Wisely Initiative in die Regelversorgung entwickelt und validiert. Das Projekt wurde in Kooperation mit dem Institut für Allgemeinmedizin der Goethe Universität Frankfurt durchgeführt und von der Techniker Krankenkasse gefördert. Der Projektabschluss erfolgte im Dezember 2015.
  • Evidenz zu evaluierten Modellen sowie Erstellung eines Master-Evaluationskatalogs für österreichische Primary Health Care (PHC) Projekte
    Ziel des Projekts war die Entwicklung und Auswahl von Qualitätsindikatoren zur übergeordneten Evaluation der in Österreich geplanten Primary Health Care (PHC)-Einrichtungen zur multiprofessionellen und interdisziplinären Primärversorgung. Es erfolgte eine systematische Recherche nach vorhandenen internationalen Qualitätsindikatoren zu allgemeinen Aspekten der Primärversorgung. Die Bewertung der Indikatoren hinsichtlich Relevanz und Praktikabilität für Österreich erfolgte im Rahmen eines 2-stufigen Panelverfahrens durch AllgemeinmedizinerInnen, VertreternInnen österreichischer Gesundheitsorganisationen und ExpertInnen im Bereich der Versorgungsforschung.
    Auftraggeber: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, Wien, Österreich (→Bericht)

  • Aktualisierung der IQWiG Gesundheitsinformationen: Dekubitus-Prävention
    Auftraggeber: Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Köln, Deutschland

  • Manuelle Lymphdrainage / komplexe Entstauungstherapie: Evidenzlage zu Therapie und Prävention von primären und sekundären Lymphödemen
    Auftraggeber: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, Wien (→Bericht)

2014

  • Horizon Scanning in Oncology: Nab-Paclitaxel (Abraxane®) as first-line therapy for metastatic adenocarcinoma of the pancreas
    Auftraggeber: Ludwig Boltzmann Institut für Health Technology Assessment, Wien
  • Propofol bei Kindern aller Altersgruppen – Sicherheits- und Effektivitätsparameter: Systematische Übersicht auf Basis von RCTs
    Auftraggeber: Österreichische Gesellschaft für Anästhesiologie, Reanimation und Intensivmedizin (ÖGARI), Wien
  • Aktualisierung der Arztinformation zum DMP „Diabetes mellitus Typ 2“
    Auftraggeber: Steiermärkische Gebieteskrankenkasse (STGKK), Graz
  • Manuelle Lymphdrainage / komplexe Entstauungstherapie: Evidenz bei anderen Indikationen als Lymphödem
    Auftraggeber: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, Wien (→Bericht)

2013

  • Horizon Scanning in Oncology: Crizotinib (Xalkori®) for the treatment of anaplastic lymphoma kinase (ALK) positive advanced non-small cell lung cancer (NSCLC)
    Auftraggeber: Ludwig Boltzmann Institut für Health Technology Assessment, Wien
  • Horizon Scanning in Oncology: Dabrafenib (Tafinlar®) für unbehandelte PatientInnen mit BRAF-Mutation-positivem fortgeschrittenem (Stadium III) oder metastasiertem (Stadium IV) Melanom
    Auftraggeber: Ludwig Boltzmann Institut für Health Technology Assessment, Wien
  • Cochrane Review: „Intensive glucose control versus conventional glucose control for type 1 diabetes mellitus”
    in Kooperation mit der Goethe Universität, Frankfurt, Deutschland
  • Hausarztrelevante Empfehlungen in deutschen onkologischen Leitlinien   
    in Kooperation mit: Goethe Universität, Frankfurt  / Deutsche Krebshilfe
  • Aktualisierung der IQWiG Gesundheitsinformationen: Benigne Prostatahyperplasie, Endometriose, orale Medikamente bei Diabetes mellitus Typ 2, Vorbeugung von Darmkrebs, COPD
    Auftraggeber: Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Köln, Deutschland
  • Mammographie basierte Brustkrebsfrüherkennung: Recherche und Aufbereitung von Kennzahlen für eine informierte Entscheidung   
    Auftraggeber: Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK)
  • Mammographie basierte Brustkrebsfrüherkennung: Screening-Intervalle und Alter der Zielgruppen
    Auftraggeber: Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK)
  • Entwicklung einer praktikablen Mini-Checkliste (MiChe) zur Bewertung der methodischen Leitlinienqualität
    internes Projekt, teilweise gefördert durch den Zukunfstfonds des Landes Steiermark

2012

  • QISA – Qualitätsindikatoren zur „Koronaren Herzerkrankung – KHK“
    Auftraggeber: Institut für angewandte Qualitätsförderungund Forschung im Gesundheitswesen (AQUA), Göttingen, Deutschland
  • Nutzenbewertung einer langfristigen Blutdrucksenkung in den unteren normotonen Bereich bei Patienten mit Diabetes mellitus
    Auftraggeber: Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Köln, Deutschland
  • Antikörperbeschichtete Stents zur Behandlung von Koronargefäßstenosen bei Patienten mit hohem Restenoserisiko.
    Auftraggeber: Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Köln, Deutschland
  • Horizon Scanning in Oncology: Bevacizumab (Avastin®) in Kombination mit Chemotherapie bei vorbehandeltem metastasiertem Brustkrebs
    Auftraggeber: Ludwig Boltzmann Institut für Health Technology Assessment, Wien
  • Horizon Scanning in Oncology: Everolimus (Afinitor® or Votubia®) in Kombination mit Exemestan zur Therapie des Hormonrezeptor-positiven, HER2/neu-negativen, fortgeschrittenen Mammakarzinoms bei postmenopausalen Frauen, nach Rezidiv oder Progression nach Letrozol oder Anastrozol
    Auftraggeber: Ludwig Boltzmann Institut für Health Technology Assessment, Wien
  • Selbstmanagement der oralen Antikoagulation – Evidenz und Ist-Analyse in Österreich
    Auftraggeber: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, Wien (→Bericht)

2011

  • Behandlung der Adipositas bei Patientinnen und Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 – Recherche und Bewertung systematischer Übersichtsarbeiten
    Auftraggeber: Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Köln, Deutschland
  • Update Cochrane Review: „Long-acting insulin analogues versus NPH insulin (human isophane insulin) for type 2 diabetes mellitus (Review)”
    in Kooperation mit dem Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Dokumentation der Medizinischen Universität Graz
  • Nutzenbewertung nicht-medikamentöser Behandlungsstrategien bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2: Steigerung der körperlichen Aktivität
    Auftraggeber: Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Köln, Deutschland
  • Nutzenbewertung einer langfristigen normnahen Blutzuckersenkung bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2
    Auftraggeber: Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Köln, Deutschland
  • Nutzenbewertung nicht-medikamentöser Behandlungsstrategien bei Patienten mit essentieller Hypertonie: spezielle Ernährungsformen ohne primär körpergewichts- oder kochsalzreduzierende Intervention
    Auftraggeber: Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Köln, Deutschland
  • Nutzenbewertung nicht-medikamentöser Behandlungsstrategien bei Patienten mit essentieller Hypertonie: Stressbewältigung
    Auftraggeber: Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Köln, Deutschland
  • Methodische Begleitung bei der Konzeptionierung  für das Cochrane Review „Laryngeal mask airway versus endotracheal tube for percutaneous dilatational tracheostomy in critically ill adult patients“
    in Kooperation mit der Goethe Universität, Evidence-Based Medicine, Frankfurt , Deutschland

2010

  • Mitwirkung in der Erstellung des „Methodenhandbuchs für Health Technology Assessments“ für Österreich
    Auftraggeber: Gesundheit Österreich GmbH, Wien
  • Erstellung des Kurz-Assessments: „Versorgung von PatientInnen mit Erkrankungen aus dem psychosomatischen Formenkreis – stationär vs. ambulant vs. Rehabilitation“
    Auftraggeber: Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft m.b.H., Graz
  • Nutzenbewertung nicht-medikamentöser Behandlungsstrategien bei Patienten mit essentieller Hypertonie: Steigerung der körperlichen Aktivität
    Auftraggeber: Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Köln, Deutschland
  • Nutzenbewertung nicht-medikamentöser Behandlungsstrategien bei Patienten mit essentieller Hypertonie: Reduktion des Alkoholkonsums
    Auftraggeber: Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Köln, Deutschland
  • Nutzenbewertung nicht-medikamentöser Behandlungsstrategien bei Patienten mit essentieller Hypertonie: Rauchverzicht
    Auftraggeber: Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Köln, Deutschland
  • Kurzassessments zu aktuellen medizinischen Interventionen: Evicel, HALO-System (Barrett Ösophagus), Kryoablations-Katheter (Vorhofflimmer-Arrhythmie)
    Auftraggeber: Ärztliche Direktion des LKH-Univ.Klinikums Graz
  • Methodische Begleitung bei der Konzeptionierung  für ein Projekt zur Nutzenbewertung zum präoperativen Einsatz von Pregabalin
    in Kooperation mit der klinischen Abteilung für allgemeine Anästhesiologie, Notfalls- und Intensivmedizin der Medizinischen Universität Graz

2009

  • Evaluation des Modellprojekts zur Herz-Kreislauf-Gesundheit „Gemeinsam gesund im Bezirk Oberwart“, Burgenland
    Auftraggeber: Fachhochschule Burgenland GmbH, Eisenstadt
  • Nutzenbewertung nicht-medikamentöser Behandlungsstrategien bei Patienten mit essentieller Hypertonie: Kochsalzreduktion
    Auftraggeber: Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Köln, Deutschland
  • Evidence Adjusted Engineering – Workshopreihe „EBM im Rahmen von Produktentwicklungen“
    Auftraggeber: Human Technology Styria, Graz
  • Projektbegleitung zur Entwicklung der Leitlinie „Sturzprophylaxe“
    Auftraggeber: Pflegedirektion - Fachbereich Evidence-based Nursing (EBN), Landeskrankenhaus - Universitätsklinikum Graz

2008

  • EBM-Methodik: Kooperation mit Schwerpunkt Mitarbeitertraining und EBM basierte fachliche Fort- und Weiterbildung
    Auftraggeber: Kinderwunsch Institut Schenk GmbH, Dobl
  • Continuous glucose monitoring in patients with diabetes mellitus: systematic review and meta-analysis
    als Kooperationspartner des Instituts für Medizinische Systemtechnik und Gesundheitsmanagement der Joanneum Research Forschungsgesellschaft (MSG-JR)
  • Bewertung des Nutzens und der medizinischen Notwendigkeit des Screenings auf Gestationsdiabetes
    Auftraggeber: Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Köln, Deutschland
  • Evidenz zur Radiofrequenz-Ablations-Therapie mittels HALO-Technologie (BÂRRX Medical Inc.) bei Barrett Ösophagus
    Auftraggeber: Krankenhaus der Elisabethinen, Linz

2007

  • Methodenentwicklung zur Nutzenbewertung anhand von Sekundärliteratur
    Auftraggeber: Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Köln, Deutschland
  • Cochrane Review: „Long acting insulin analogues versus NPH insulin (human isophane insulin) for type 2 diabetes mellitus“
    in Kooperation mit dem Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Köln, Deutschland

2006

  • Update Cochrane Review: “Short acting insulin analogues versus regular human insulin in patients with diabetes mellitus”
    in Kooperation mit dem Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Dokumentation der Medizinischen Universität Graz
  • Nutzenbewertung nicht medikamentöser Behandlungsstrategien bei Patienten mit Bluthochdruck: Gewichtsreduktion
    Auftraggeber: Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Köln, Deutschland
  • Vergleichende Nutzenbewertung verschiedener antihypertensiver Wirkstoffe als Therapie der ersten Wahl bei Patienten mit essentieller Hypertonie
    Auftraggeber: Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Köln, Deutschland
  • Subcutaneous insulin-pump therapy (CSII) versus subcutaneous injection therapy in patients with diabetes mellitus: systematic review
    als Kooperationspartner des Instituts für Medizinische Systemtechnik und Gesundheitsmanagement der Joanneum Research Forschungsgesellschaft (MSG-JR)

2005

  • Einfluss des strukturierten Schulungs- und Behandlungsprogramms bei älteren Patienten mit oraler Antikoagulation auf die Qualität der Therapie sowie Morbidität und Mortalität („SPOG-60+“)
    Auftraggeber: Institut für evidenzbasierte Medizin (DIEM), Köln, Deutschland
  • Abbruch der Insulinpumpentherapie bei Jugendlichen
    als Kooperationspartner des Instituts für Medizinische Systemtechnik und Gesundheitsmanagement der Joanneum Research Forschungsgesellschaft (MSG-JR)
  • Nutzenbewertung kurz wirksamer Insulinanaloga zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2
    Auftraggeber: Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Köln, Deutschland
  • Nutzenbewertung kurz wirksamer Insulinanaloga zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 1
    Auftraggeber: Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Köln, Deutschland
  • Nutzenbewertung lang wirksamer Insulinanaloga zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2
    Auftraggeber: Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Köln, Deutschland
  • Nutzenbewertung lang wirksamer Insulinanaloga zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 1
    Auftraggeber: Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Köln, Deutschland

2004

  • Entwicklung der Behandlungspfade für das DMP „Diabetes mellitus Typ 2“
    Auftraggeber: Steiermärkische Gebieteskrankenkasse (STGKK), Graz
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